Lieferkettengesetz

Das für 2021 geplante EU-Lieferkettengesetz soll den Welthandel ökologisch, sozial und ethisch weiterentwickeln. Das Gesetz sieht vor, dass die Lieferketten europäischer Unternehmen stärker kontrolliert werden, um Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung aufzudecken und künftig zu verhindern.

Die Situation auf der Welt ist dramatisch. Damit wir hier in der EU T-Shirts für 5 Euro kaufen können oder Nutella auf unserem Brot haben, müssen auf der anderen Seite der Erde Menschen, Tiere und die Umwelt bezahlen. Das geplante EU-weite Lieferkettengesetz soll dem in Zukunft Einhalt gebieten.


Die Debatte um das Europäische Lieferkettengesetz hat in den letzten Jahren zunehmend an Unterstützer*innen (Akteur*innen) gewonnen. In einzelnen Ländern gibt es bereits erste Gesetze, die Unternehmen dazu anweisen, ihren Sorgfaltspflichten bezüglich Menschenrechten und Umweltschutz entlang ihrer Lieferketten nachzukommen (Ländervergleich).
Auf diesen Seiten gehen wir den Fragen nach, weshalb ein Lieferkettengesetz nötig ist (Hintergrund), wie ein wirksames Lieferkettengesetz aussehen muss und wie auch Einzelpersonen helfen können (Umsetzung). Dazu zeigen wir Dir, was DU heute schon tun kannst, um nachhaltiger und fairer zu leben (Betsy Video, Umsetzung). Gleichzeitig begleiten wir den Rechtsetzungsprozess von Beginn der Diskussion an bis zur tatsächlichen Implementierung und darüber hinaus (Rechtsetzung). Aktuelle Entwicklungen in der Debatte um das Europäische Lieferkettengesetz kannst Du in der untenstehenden Timeline sowie unter Aktuelles verfolgen.
Spannende und interessante Informationen rund um das Lieferkettengesetz findest Du auf denfolgenden Seiten und das Beste daran ist: Du entscheidest, wie tief Du gehst! Du findest grundsätzliche Fakten, anschauliche Grafiken und Videos, aber auch weiterführende Links zu Artikeln und Studien, um Dich in das Lieferkettengesetz etappenweise einarbeiten zu können.

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