Generelles

„Der Klimawandel ist die aktuell größte globale Herausforderung für die Menschheit. Der Meeresspiegel steigt stärker denn je und Extremwetterereignisse wie Stürme, Dürre und Waldbrände häufen sich. Lässt sich die Globale Erwärmung noch begrenzen oder schlittert die Menschheit in eine Heißzeit? Wie muss Klimapolitik heute aussehen und was kann der Einzelne für den Klimaschutz tun, um die erforderlichen Klimaziele zu erreichen?“ - Süddeutsche Zeitung

Das Potsdam-Institut für Klimaforschung bezeichnet die sogenannten Kippelemente als Achillesfersen unsere Erdsystems. Kippelemente sind überregionale Bestandteile des globalen Klimasystems, die, sobald ein Schwellenwert überschritten wird, zum Teil unwiderruflich zerstört werden und sich nicht mehr erholen können. Das Institut zeigt auf einer Weltkarte die Ökosysteme und Klimaphänomene, die auf einen Kipppunkt zusteuern, an denen sich der Treibhauseffekt drastisch beschleunigt.

Eine etwas ausführlichere Auseinandersetzung zu diesem Thema hat das Umweltbundesamt mit dem Paper Kipp-Punkte im Klimasystem – Welche Gefahren drohen? veröffentlicht.

Schau Dir dieses kurze Video an um um einen schnellen aber umfassenden Überblick zubekommen:

Du siehst, mit dem Klimawandel hängt ganz schön viel zusammen. Klick hier um zu sehen, welche Akteur*innen bei diesem komplexen Thema verwickelt sind.

Hier siehst Du an 8 Beispielen, wie sich der Klimawandel bereits heute schon auf den afrikanischen Kontinent ausgewirkt hat:

Dieses Video der Europäischen Kommission soll einen Überblick über die europäische Klimapolitik geben. Schau es Dir an um die Sicht der EU auf das Thema Klimawandel zu erfahren.

Was kann ich tun?

Dieses Video von Quarks zeigt anhand eines Beispiels, einer Familie, wie wir unseren ökologischen Fußabdruck reduzieren können.

Falls Du dir immer noch nicht sicher bist, was denn nun der ökologische Fußabdruck ist, lies dir die folgende Erklärung durch:
Was ist ein ökologischer Fussabdruck?

Der ökologische Fussabdruck (Ecological Footprint) wurde Mitte der 1990er Jahre von Mathis Wackernagel und William Rees entwickelt und hat sich als ein Indikator für Nachhaltigkeit durchgesetzt. Er gibt an, wie stark das Ökosystem und die natürlichen Ressourcen der Erde beansprucht werden.

Der ökologische Fussabdruck gibt an, wie viele Hektaren Wald, Weideland, Ackerland und Meeresfläche nötig sind, um die verbrauchten Ressourcen zu erneuern und die entstandenen Abfallprodukte zu absorbieren. Er ermöglicht dadurch einen Vergleich der Auswirkungen unseres momentanen Konsums mit den zu Verfügung stehenden Ressourcen der Erde. Das Konsumverhalten der Weltbevölkerung verursacht momentan im Total ein Defizit, was bedeutet, dass die Menschheit zur Kompensation 1.7 Erden benötigen würde. Die Fussabdrücke der Westeuropäischen Länder sind meist jedoch überdurchschnittlich hoch, eine Übersicht bietet die Karte des Global Footprint Network.

Der ökologische Fussabdruck kann auf allen Ebenen berechnet werden, sei dies für ausgewählte Aktivitäten, einzelne Privatpersonen, Unternehmen, Gemeinschaften, Städte oder Länder. Anders als der CO₂-Fussabdruck berücksichtigt der ökologische Fussabdruck neben dem CO₂-Ausstoss auch andere Umwelteinflüsse.

Quelle: footprintnetwork.org, Wackernagel/Beyers 2010: Der Ecological Footprint. Zitiert nach MyClimate.org